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– Gotische Schriften

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Die Entwicklung der gothischen Schriften verlief zeitlich und geografisch
parallel mit dem gotischen Stil in der Architektur, der um 1150 in
Nordfrankreich aufkam. Die gotische Minuskel entstand aus der karolingischen
Minuskel und blieb für ca. 300 Jahre die wichtigste Hand- und Bücherschrift in
Deutschland, Frankreich, England, den Niederlanden sowie in Spanien und Böhmen.

 

   – Gattungen:

 

      – Textur

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Die Entwicklung der gothischen Schriften verlief zeitlich und geografisch
parallel mit dem gotischen Stil in der Architektur, der um 1150 in
Nordfrankreich aufkam. Die gotische Minuskel entstand aus der karolingischen
Minuskel und blieb für ca. 300 Jahre die wichtigste Hand- und Bücherschrift in
Deutschland, Frankreich, England, den Niederlanden sowie in Spanien und Böhmen.

 

      – Rundgotisch

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In Italien, Südfrankreich und Spanien entwickeln sich parallel zur divur,
ebenfalls aus der gotischen Buchminuskel, die rundgotische Minuskel oder
Rotunda. Sie ist eine nur zum Teil gebrochene Schrift, gilt aber trotzdem als
gotische Schrift und wird heute noch als Auszeichnungs- und Titelschrift
verwendet. Die Rotunda läuft breiter, ist weiter und offener, im Vergleich zur
divur gibt es keine rauten- oder würfelförmige An- und Abstriche. Erstmals
wurde sie 1467 geschnitten und gedruckt.

Rotunda

 

      – Schwabacher

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Im Jahr 1472 aus der spätgotischen Kursiven, aus der Rotunda und aus der
Bastarda entstanden, ist sie die wichtigste und populärste gotische Grundschrift
im deutschen Kulturraum, sowie die älteste deutsche Buchschrift. Ihre Merkmale
sind lichte Punzen, bei den Oberlängen gibt es pultdachförmige Anstriche. Die
Grundstriche sind bei den Versalien filetiert; die Versalien wirken teilweise
etwas derb.

Nürnberger Schwabacher »

 

      – Fraktur

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Die Fraktur enstand aus der gotischen Minuskel, aus der gotischen Kursive und aus der
divur und ist erstmals 1513 als Druckschrift verwendet worden. Sie ist gut lesbar
und wurde bis in die 50iger Jahre des 20. Jahr-hunderts als Buch- und Zeitungsschrift
verwendet. Sie läuft sehr schmal und ist extrem platzsparend. Die Mittellänge ist
relativ hoch; es kommen teils runde, teils gebrochenen Formen vor. Die Fraktur lässt
sich leichter lesen als die divur.

Frank »